22.07.2020

Messbarkeit von Digital Signage

Messbarkeit über die richtigen Interaktionsangebote schaffen.

 

Messbarkeit – ein pragmatischer Zugang

Einen Fehler darf man bei der Bewertung von Digital Signage nicht machen: Das System rein auf Basis von Kosten und Profit zu bewerten, z.B. als Return on Investment (ROI). Das käme deutlich zu kurz. Besser ist es vielleicht eine Bewertung auf Basis Customer Lifetime Value (CLV) durchzuführen, der sowohl den historischen als auch zukünftigen (Kundenpotential) durchschnittlichen Deckungsbeitrag eines Kunden betrachtet. Das schließt jedoch nicht die deutliche Aufwertung der Store-Umgebung durch Einsatz von Content-Welten ein, die dynamisch Marke, Image und Lebensstil in die Experience einbetten. Weiterführende Links zum Thema ROI von Digital Signage finden Sie hier.

Die DMS versucht mit ihren Kunden stattdessen sehr pragmatisch an die Sache heranzugehen: So kann man den Nutzen einer Digital Signage-Lösung auch z.B. über die Interaktion durch Kunden ermitteln (und natürlich eine mögliche Verkaufssteigerung).

 

Was kann man messen?

Im Kern geht es immer darum dem Kunden (oder Mitarbeiter) etwas über einen Bildschirm, ein digitales Poster, anzubieten. Das heißt auch: Auf den Content kommt es an (Angebote, Informationen) und darauf was die Kundin tun soll (und wie ich das dann messe). Entlang dieser Fragestellungen kann man sich orientieren:

  • Nehmen Kunden einen Screen und Inhalte wahr?
  • Machen sie eine positive Kundenerfahrung?
  • Fühlen sie sich gut unterhalten?
  • Interagieren Kunden?
  • Sind sie informiert?
  • Steigen die Verkaufszahlen (z.B. durch Smart Digital Signage, wie bei der SPAR)

 

Ihre Ziele bestimmen die Inhalte und die Angebote

Sie wollen Ihre Kunden beeinflussen. Das ist Teil des Marketings. Dafür sollten Sie ihnen Mehrwerte anbieten – in Abhängigkeit von Ihren eigenen Zielen Digital Signage entsprechend einzusetzen. Dabei fällt einem sofort der Lebensmitteleinzelhandel ein – hier sind es Konsumenten gewohnt über Angebote informiert zu werden oder z.B. Rabattmarken zu sammeln. Aber gerade durch den Einsatz von QR-Codes und das richtige Angebot lassen sich heute Kundinnen häufiger dazu animieren u.a. ihr eigenes Smartphone einzusetzen und mehr zu tun. Gerade Bekleidungs- und Getränkemarken machen bereits sehr viel, um Kunden in ihre digitale Welt zu locken:

  • Kunden von Bekleidungspreisschildern weiterleiten, um eine App herunterzuladen
  • Rabatte, wenn man sich für einen Newsletter anmeldet
  • Für den Newsletter eintragen (weil man den Kassenbon digital zugesendet haben möchte)
  • Bei Erreichen einer bestimmten Instagram Like-Anzahl eine Happy Hour für Freunde in einer Bar
  • etc.

Es geht auch komplett automatisiert, ganz ohne Interaktionsangebote

Ausgefeilte, anonyme Gesichtserfassungssysteme erkennen Personen auf Basis verschiedener Charakteristika (DSGVO-konform). Es handelt sich hierbei nicht um eine biometrische Erfassung und Speicherung dieser Daten.

  • Wie lange werden Inhalte gesehen?
  • Werden Inhalte gesehen?
  • Demographie
  • Sentiment (Micro Expressions)
  • Dominierende Bekleidungsfarbe

 

Beispiel: AbHof-Regal bei der Metro Österreich

Beim Metro-Regal der landwirtschaftlichen Plattform AbHof hat DMS die Digital Signage-Lösung realisiert. Kunden werden sanft mittels QR-Codes zu den Webseiten der Produzenten im Regal erhältlicher Produkte geleitet.

 

Call to Action – „Tu’ was!“

Ohne Kunden zu sagen, was sie tun sollen, geht es nicht. Mit einer gut formulierten Aufforderung, dem Call-to-Action (CTA) können Sie eine echte Messbarkeitsmaschine schaffen. Denn, jeder getriggerte QR-Code-Aufruf (jede URL) ist messbar (probieren Sie es gerne selbst mit Ihren URLs z.B. mit short.io) und das meiste, was danach passiert. Wichtig ist, dass Sie bei speziellen Kampagnen vorher den Messzeitraum festlegen und dadurch eine Vergleichbarkeit schaffen (mit anderen Messzeiträumen, Standorten etc.). Machen Sie auch ein Split-Testing: Bieten Sie abwechselnd verschiedene CTAs an, um herauszufinden welcher besser funktioniert; im Netz ist das Gang und Gäbe.

 

Interaktion ansteuern – Möglichkeiten

Mittels unterschiedlicher Technologien (Video-, Infrarot-Sensorik, Touch-Screens, das eigene Smartphone etc.) können Kunden unterschiedliche Steuerungsmöglichkeiten für die Interaktion angeboten werden. Die Steuerung aus Kundensicht kann durch folgende Möglichkeiten stattfinden:

  • Gesten (z.B. auch ein Lächeln)
  • Blickkontakt
  • Smartphone
  • Touch

 

Digital Signage – Erfolgsmessung

Finden Sie unsere beispielhafte Übersicht verschiedenster Steuerungs- und Interaktionsangebote für Digital Signage (in höherer Auflösung hier) – Sie werden zum Dokument weiter geleitet:


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