12.12.2016

Zehn Shopping-Innovationen aus New York

Weihnachtszeit ist Shopping-Zeit. Und da lohnt es sich besonders, einen Blick in die Shopping-Metropolen der Welt zu werfen. Die Trendforscherin Cate Trotter berichtet über zehn Innovation aus den Warenhäusern New Yorks. Wir haben Trotters Artikel zusammengefasst.

Nr. 1: 3D-Drucken bei Macy’s
Kundinnen und Kunden von Macy’s können im Flagshipstore des Warenhauses Schatullen für Schmuck oder Hüllen für Smartphones selbst gestalten und produzieren. So bekommt jedes Geschenk einen ganz persönliche Note.

Nr. 2: Personalisierte E-Commerce-Services bei Saks Fith Avenue
Das erklärte Ziel von Saks Fifth Avenue ist es, Online-Shoppern eine Experience in der Qualität einer In-Store-Experience zu bieten. Dafür bekommen Partnerunternehmen die Möglichkeit, eigene Boutiqe-Seiten anzulegen, die sie für ihre Kunden kuratieren und personalisieren können.

Nr. 3: Smartphones laden bei Bergdorf Goodman
Das Smartphone ist ein wichtiger Shoppingbegleiter. Wenn die Akkukladung mal zur Neige geht, geht man am besten zu Bergdorf Goodman. Die Serviceleistung bietet den großen Vorteil, dass die Menschen während des Ladevorgangs auch Zeit in den Shops des Anbieters verbringen.

Nr. 4: Shoppen am Kaffeetisch von Barney’s
Im In-Store-Cafe von Barney’s Manhattan gibt es einen knapp 10 Meter langen Tisch, der bis zu 28 Menschen Platz bietet. Das Außergewönliche daran: Er hat eine Touch-Oberfläche, über die Speisen und Getränke bestellt werden können. Und natürlich kann man dort auch ganz entspannt im Warenkatalog des Hauses stöbern.

Nr. 5: Noch einmal Saks: Verfügbarkeit von Schuhen abfragen
Saks Fifth Avenue hat etwa 4.000 Schuhe auf Lager. Um zu überprüfen, ob das gewünschte Modell auch in der passenden Größe verfügbar ist, muss das Personal nur die RFID-Etiketten der ausgestellten Schuhe scannen.

Nr. 6: Digitale Spiegel bei Neiman Marcus
Intelligente Spiegel in den Shops von Neiman Marcus speichern die Bilder von Kundinnen und Kunden in verschiedenen Outfits, die sie anprobieren. Damit können diese vergleichen, andere Farbkombinationen probieren und Freunde über Social Media Freunde in die Kaufentscheidung miteinbeziehen.

Nr. 7: Digitale Outfit-Empfehlungen bei Bloomingdale’s
Je größer das Angebot, desto schwieriger ist es, das Richtige zu finden. Bloomingdale’s hat eine smarte Lösung entwickelt: Me-Ality ermittelt in den Umkleideräumen über einen Scan die Körpermaße der Kunden und macht Vorschläge, welches Outfit passen könnte.

Nr. 8: SMS-Shopping-Assistent bei Nordstrom
Wer’s eilig hat, kann einfach eine SMS mit den gesuchten Produkten an Nordstrom schicken. Im Dialog werden die Details ermittelt und wenn das Richtige gefunden ist, können Kundinnen und Kunden auch gleich per SMS kaufen.

Nr. 9: Snapchat-Schnitzeljagd bei Bloomingdale’s
Kundinnen und Kunden können das Angebot in den Shops von Bloomingdale’s spielerisch erkunden.

Nr. 10: Beacons bei Lord & Taylors
Wir haben uns im D-Zine schon einmal mit Beacons beschäftigt. Das Interessante an der Lösung von Lord & Taylors ist die Integration in Anwendungen anderer Anbieter. Kundinnen und Kunden müssen keine eigene App installieren, um ortsbezogene Infos über die Produkte und Aktionen von Lord & Taylors zu bekommen.

Wir sind gespannt, wer sich in Österreich von diesen Ideen inspirieren lässt. Vielleicht findet sich nächste Weihnachten auch die eine oder andere dieser Innovationen in Österreich.