11.12.2016

Trends und Technologien im Smart Shopping

Entertainment
Shops und Filialen wandeln sich immer mehr von Points of Sales zu Points of Experience. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, rundum stimmige Erfahrungen in ihren Filialen zu schaffen.

Händler als Geschichtenerzähler
Content Marketing und Storytelling gewinnen immer mehr an Bedeutung in der Markenführung. Menschen lieben Geschichten und Bilder. Videowalls können auch kleine Shops in beeindruckende Kulissen von Geschichten verwandeln, in die Besucherinnen und Besucher eintauchen können.

Megatrend Personalisierung
Einer der Hauptgründe, Shops zu besuchen, ist die persönliche Beratung, die man dort bekommt. Durch digitale Technologien wird die Personalisierung um zahlreiche Aspekte reicher. Mit 3D-Druckern können individuelle Produkte gestaltet werden. Produkte lassen sich interaktiv konfigurieren und mit einer persönlichen Note versehen. Digitale Touchpoints erkennen Alter, Geschlecht oder ähnliche Merkmale der Kunden und präsentieren entsprechend vorausgewählte Inhalte. Wenn die Kundenkarte in einer Smartphone-App verwaltet wird, lassen sich Kunden in Shops auch über diesen Kanal persönlich adressieren.

Selbstbestimmte Kundinnen und Kunden
All die neuen technischen Möglichkeiten sollten keinesfalls dazu verwendet werden, Kundinnen und Kunden zu bevormunden. Der selbstbestimmte und selbstbewusste Umgang mit den eigenen Daten und der eigenen Freizeit ist Menschen heutzutage sehr wichtig. Gute Vorschläge werden gerne akzeptiert, aber man will immer auch andere Optionen haben und manches selbst erledigen – etwa an der Selbstbedienungskassa.

Neuromarketing: Ein Fest für alle Sinne
Tests in Baumärkten haben gezeigt, dass der künstliche Duft von gemähtem Gras dazu führt, dass mehr Kunden der Meinung waren, das Personal wisse über die Produkte gut Bescheid. Solche Erkenntnisse kann man sich zunutze machen und eine umfassende Brand Experience am POS gestalten, die alle Sinne anspricht. Das reicht vom Fragrance Branding über Klangduschen bis hin zum virtuellen Besuch in der gewünschten Urlaubsdestination.

Gamification: Marken- und Produktwelten spielerisch erkunden
Kundinnen und Kunden wollen nicht mit Werbung berieselt werden. Eine aktive und spielerische Einbindung emotionalisiert, schafft eindrucksvolle Einkaufserlebnisse und steigert so die Kundenbindung. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Gespielt werden kann am Smartphone, auf Touch-Displays, auf interaktiven Bodenprojektionen oder mittels Gestensteuerung.

Nahtlose Erfahrungen
Ob man es nun Seamless Commerce oder Omnichannel-Markting nennt: Es geht dabei um die Schaffung eines integrierten Erlebnisses über alle Kanäle. Ob Kunden nun über Freunde, Social Networks oder TV-Werbung über ein Angebot erfahren: Wenn es interessant für sie ist, wollen sie möglichst rasch mehr darüber erfahren, es testen oder ausprobieren und schließlich kaufen. Dabei macht es einen großen Unterschied, ob sie zuhause auf der Couch sitzen, unterwegs oder in der Arbeit sind. Wenn alle Kanäle perfekt zusammenspielen, wenn die Grenzen zwischen E- bzw. M-Commerce und stationärem Handel durch digitale Technologien überwunden werden, kann Marketing auf direktem Weg zum Kaufabschluss führen.

Verschwinden der Hardware
Die Computertastatur ist beinahe schon ein antikes Gerät. Die Miniaturisierung bei technischen Komponenten, ob es sich um Rechner, Kameras oder Projektoren handelt, und die Vernetzung der Geräte über Funktechnologien führt dazu, dass Hardware immer mehr in den Hintergrund rückt und so auch besser in die Umwelt integriert werden kann. Mittlerweile sind Gestensteuerung und Spracherkennung so weit entwickelt, dass sie breit eingesetzt werden können. Spiegel können gleichzeitig auch Screens sein und das passende Umfeld für ein Ballkleid in die Umkleidekabine zaubern. Wearables in Form von Armbändern und Datenbrillen oder in die Kleidung eingebrachte Sensoren eröffnen neue Möglichkeiten für das Verschmelzen von digitaler und realer Welt.

Intelligente Datenanalyse und Visualisierungen in Echtzeit
Mit aktuellen Technologien lassen sich viele interessante Informationen sammeln. Videokameras und Sensoren liefern jede Menge Daten, die Auskunft über Auslastung, Befüllung der Regale oder Besucherfrequenz geben. Die visuelle Aufbereitung dieser Daten ist ein wichtiges Planungs- und Steuerungsinstrument für den Handel. Die gewonnenen Erkenntnisse können auch den Kunden zur Verfügung gestellt werden, um sie etwa zur nächsten freien Beratungsstelle zu leiten.